Operationen
Dank des medizinischen Fortschritts können viele operative Eingriffe heute ambulant durchgeführt werden, die früher einen stationären Krankenhausaufenthalt erforderten. Die Entscheidung, ob eine Operation ambulant oder stationär durchgeführt wird, hängt dabei vom Umfang des geplanten Eingriffs, von der Art der Narkose und vom voraussichtlichen Aufwand an postoperativer Betreuung ebenso ab wie von den individuellen Wünschen und Bedürfnissen
des Patienten.
In
der Urologie werden vor allem Eingriffe im Bereich der Harnröhre und der männlichen Genitalorgane sowie kleinere Eingriffe in der Harnblase mittlerweile ambulant durchgeführt. So sind z.B. folgende Operationen ohne stationären Krankenhausaufenthalt möglich:
- Entnahme von Gewebeproben aus der Harnblase, der
Prostata oder den Hoden
- Plastische Korrekturen im Genitalbereich (Verengung
von Harnröhre oder Vorhaut, angeborene
Fehlbildungen, Implantate)
- Leistenbruch-Operationen
- Korrektur eines Leistenhodens
- Verödung einer Krampfader am Hoden
- Behandlung von Harnsteinen
- Sterilisation durch Unterbindung der Samenleiter
- Operationen zur Wiederherstellung der
Zeugungsfähigkeit oder Entnahme von Gewebe für die
Aufarbeitung zur künstlichen Befruchtung